Neue Daten zeigen, verbesserte Sicherheit in den größten Städten der Welt hat den größten Einfluss auf die Förderung des Radfahrens

Im Hinblick auf die Auswirkung von COVID-19 auf die städtische Mobilität, priorisieren Millennials weiterhin das Radfahren in Städten.

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Amsterdam, 3. Juni 2021 - Eine neue Online-Studie, die von VanMoof in Zusammenarbeit mit YouGov für den Weltfahrradtag in Auftrag gegeben wurde, untersucht die Veränderungen der Mobilitätsgewohnheiten von Bewohnern europäischer und nordamerikanischer Städte  - insbesondere in Bezug auf neue Mobilitätsverhaltensweisen und Einstellungen zum öffentlichen Raum in Städten. Die Ergebnisse zeigen, viele Menschen fühlen sich trotz des weithin bekannten "E-Bike-Booms" und dem Pandemie bedingten Anstieg der Fahrradnutzung weiterhin unsicher auf den Straßen einiger Großstädte. Millennials scheinen jedoch in Bezug auf ihr fahrradfreundliches Verhalten und ihrer Entschlossenheit, den Status quo des Stadtverkehrs zu verändern, die Nase vorn zu haben. In den USA hat sich die Einstellung zu E-Bikes und städtischer Mobilität in den Städten an beiden Küsten stark verändert. Die Daten wurden von über 3.000 Erwachsenen in fünf der größten Städte der Welt erhoben: London, Paris, Berlin, New York und Los Angeles.

Einige der wichtigsten Ergebnisse der Studie sind:

  • Die Menschen machen sich am meisten um ihre Sicherheit Sorgen: 43% aller Menschen, die in den fünf untersuchten Städten leben gaben an, dass das Gefühl der Sicherheit sie dazu ermutigen würde, mehr Rad zu fahren. Damit ist Sicherheit der stärkste Faktor über alle Altersgruppen hinweg, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Mehr Radwege (34%) und eine geringere Gefahr des Fahrraddiebstahls (33%) waren die nächstwichtigsten Faktoren, die in jeder Stadt zu mehr Radfahren ermutigen.
  • Die Menschen sind der Meinung, dass es für ihre Stadt wichtiger ist, dem Radfahren Priorität einzuräumen: Jede dritte Person (34%) in allen befragten Städten gab an, dass der Radverkehr in ihrer Stadt nach COVID-19 der Vorrang eingeräumt werden müsste. Fast doppelt so viele 18- bis 34-Jährige (46 %) halten es für wichtig, Radfahrern Vorrang zu geben, verglichen mit den über 55-Jährigen (24 %). Im Vergleich dazu gaben in einer vor der Pandemie 2019 durchgeführten Future-Cities-Umfrage in sechs europäischen Ländern durchschnittlich 20 % an, dass das Fahrrad ihr bevorzugtes Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit/Schule und zurück sei.
  • Besonders Berlin bevorzugt das Radfahren als Mobilitätsmittel: 28 % der Berliner*innen sagen, dass es ihnen jetzt wichtiger ist, dass die Stadt Radfahrern Priorität einräumt als vor der Pandemie und 33% zieht das Fahrrad generell anderen Verkehrsmitteln vor. Dieser Prozentsatz steigt auf eine Mehrheit von 47 % bei den 25- bis 34-Jährigen.
  • E-Bikes werden eher für Fahrten in der Stadt gewählt: Die Einstellung zur Nutzung von E-Bikes hat sich in den US-Städten New York und Los Angeles am stärksten verändert: 35% der New Yorker und 32% der Bewohner von LA bevorzugen seit Beginn der COVID-19-Pandemie das E-Bike für kurze Fahrten. Riesige 64 % der 25- bis 34-Jährigen in New York sagen, dass sie jetzt ein E-Bike für ihre Fahrten in der Stadt bevorzugen. Zum Vergleich: In einer Umfrage vom Juli 2020 gaben nur 24 % der Europäer in elf Ländern an, dass sie "wahrscheinlich ein E-Bike kaufen oder benutzen" würden.
  • Die Begeisterung für E-Bikes ist bei den unter 35-Jährigen am größten: 35 % der 18- bis 34-Jährigen sind in allen fünf Städten seit der COVID-19-Umfrage am ehesten bereit, für kurze Strecken auf ein E-Bike umzusteigen.

Unzureichende Radverkehrsinfrastruktur in den Städten hält die Menschen davon ab, mehr Rad zu fahren. Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass die Fahrradinfrastruktur und Städtische Anreize die Menschen weiterhin vom Radfahren abhalten. Dies ist besonders bemerkenswert, im Bezug auf die fehlende Infrastruktur und Sicherheit für Radfahrer*innen.

"Es ist eine unglaublich aufregende Zeit für E-Bikes, für Radpendler und für Radfahrer*innen im Allgemeinen. Was uns diese Daten zeigen: Radfahrer*innen die sich auf den Straßen unserer größten globalen Städte drängen, müssen sich sicherer fühlen um ihre neuen Gewohnheiten beizubehalten. Ein größerer Anteil an Straßenraum und eine bessere Infrastruktur werden es den Menschen ermöglichen, sich auf gesündere, grünere und sauberere Weise in unseren Städten fortzubewegen." 

Ties Carlier, Mitbegründer von VanMoof.  

Die Pandemie hat auch die Einstellung der US-Amerikaner in New York und Los Angeles verstärkt, ein E-Bike dem Auto zu bevorzugen. Diese Erkenntnis spiegelt den Vorteil wider, den die Motorunterstützung eines E-Bikes den amerikanischen Fahrern in größeren, und ursprünglich für Autos konzipierten weitläufigen Städten bietet. Die Pandemie zeigt, die Einstellung der Menschen zum städtischen öffentlichen Raum ändert sich: Millennials verlangen jetzt mehr von den politischen Entscheidungsträgern ihrer Stadt und fordern sie mehr als jede andere Altersgruppe dazu auf, das Radfahren zu unterstützen. Diese Demografik weist auch eine größere Bereitschaft, für Überlandfahrten auf dem Fahrrad auf. Die Studie ergab, dass es seit der Pandemie so gut wie keinen Unterschied zwischen der aktuellen Einstellung von Männern und Frauen zum Radfahren in ihren Städten gibt - das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern an jedem Ort verdeutlicht die universelle Attraktivität des Radfahrens.

"Diese Daten deuten darauf hin, dass unsere Städte eine menschenfreundlichere und fahrradfreundlichere Zukunft entwickeln müssen. Die heutige Kultur lehnt die autoorientierten Autobahnen der Vergangenheit ab. Die Verbesserungen für Radfahrer in vielen dieser Städte in den letzten Jahren sind willkommen. Aber es steht fest, die Menschen fordern einen umfassenderen Mobilitätsmix, für eine lebenswerte Stadt. Eine gleichwertig beanspruchte Stadt die nicht von Autos beherrscht wird."  

Taco Carlier, Mitbegründer, VanMoof.

**Alle Zahlen stammen von YouGov Plc, sofern nicht anders angegeben. Die Gesamtstichprobe umfasste 3016 Erwachsene in New York, Los Angeles, London, Paris und Berlin. Die Feldarbeit wurde zwischen dem 18. und 23. Mai 2021 durchgeführt. Die Umfrage wurde online durchgeführt. Die Zahlen wurden gewichtet und sind repräsentativ für alle Erwachsenen der Stadt (ab 18 Jahren).

  • 33 % der Berliner*innen würden nun generell das Fahrrad dem Auto vorziehen, und diese Zahl steigt auf 47 % bei den 18- bis 24-Jährigen, was das Fahrrad zur bevorzugten Option gegenüber dem Auto (aber nicht gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln) für die jüngsten Einwohner*innen der Stadt macht.
  • 44 % aller Berliner*innen sind der Meinung, dass das Gefühl der Sicherheit sie dazu ermutigen würde, mehr mit dem Fahrrad zu fahren.

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Über VanMoof

Im Jahr 2009 gründeten die zwei niederländischen Brüder Taco und Ties Carlier VanMoof mit der Vision vom perfekten Citybike. Jetzt verändern dessen Fahrräder die Städte und führen die aktuelle Welle der Menschen an, die sich für E-Bikes entscheiden. VanMoofs schnittige, mehrfach preisgekrönten Fahrräder bieten ein Hightech- und funktionsreiches Erlebnis für eine treue weltweite Fahrergemeinschaft von 150.000 Fahrern, Tendenz steigend. Die ikonischen mulitfunktionsfähigen Rahmen spiegeln ein voll integriertes End-to-End-Unternehmen wider, das die Fahrradindustrie auf den Kopf gestellt hat, indem es vom Design über die Produktion und den Vertrieb bis hin zum Kundendienst alles selbst in die Hand genommen hat. Als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa ist VanMoof auf dem besten Weg, die Zukunft der urbanen Mobilität neu zu definieren und die nächste Milliarde Menschen aufs Fahrrad zu bringen. Stores der Marke VanMoof gibt es in Amsterdam, Berlin, London, New York, Paris, San Francisco, Seattle und Tokio. Bis Ende 2021 ist die Expansion auf 50 Städte weltweit durch spezielle Service Hubs und zertifizierte Werkstätten geplant. In Stores und online erhältlich auf vanmoof.com.