Hmm, wir können nicht finden, was du suchst...

Gib nicht auf! Überprüfe die Schreibweise oder versuche etwas weniger Spezifisches.

Suche
Rider Stories

Rider Stories: Lukas - Perspektiven auf eine Stadt

Der Eisschwimmer und Yogalehrer Lukas Bossert konnte von klein auf nicht stillsitzen. Ob er nun die Welt bereist oder seine körperlichen und mentalen Grenzen auf die Probe stellt, Lukas lebt auf der Suche nach Extremen. Aber im letzten Jahr hat er das langsame Leben genauso genossen wie das anstrengende - und in Berlin hat er die perfekte Balance gefunden.

In Berlin, erklärt Lukas, "du arbeitest, um zu leben und lebst nicht, um zu arbeiten. Das ist ein großer Unterschied zu größeren Städten." Der Ruf Berlins als Europas hedonistische Hauptstadt für Techno-Fans ist hinlänglich bekannt. Aber in den letzten anderthalb Jahren haben die COVID-19-Lockdowns den Lebensrhythmus der Stadtbewohner verändert und eine Veränderung der Routine und einen langsameren Tagesablauf ehervorgerufen. Für Lukas war die Veränderung auffällig: "Nur wenn man langsamer wird, kann man die schönen Dinge im Detail betrachten."

Und nicht nur die Routinen der Berliner haben sich verändert. Berlin hat im Laufe der Zeit mehr Fahrradwege bekommen und wie viele andere ist Lukas von der Veränderung begeistert: "Es hat den Leuten einfach richtig Spaß gemacht, mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren." Und in einer Stadt mit einer Topographie, die ideal zum Radfahren ist, macht das Fahren einfach nochmal mehr Spaß: "Diese langen, flachen Straßen sind wirklich erstaunlich, weil man einfach fahren und fahren und fahren kann - ohne dabei einmal anzuhalten."

Für Lukas kommt es bei einem guten Leben auf die Balance an. Seine Sehnsucht nach Aktivität beschreibt er als eine Art Berufung: "Für mich bedeutet eine Berufung, dass ich wirklich den Drang habe, etwas zu tun und ich mich danach sehne." In den letzten drei Jahren hat er diese Sehnsucht gestillt, indem er in den bitterkalten Wintermonaten den Minusgraden in den nahegelegenen Seen trotzte. Lukas steht früh auf und macht sich auf den Weg zum See. Er beschreibt das kribbelnde Gefühl der Vorfreude, bevor er ins Wasser eintaucht. Eine Reihe von tiefen, schnellen Atemübungen fokussiert den Geist und bereitet den Körper vor, und er watet in einem fast meditativen Zustand ins Wasser.

Das eisige Wasser zerschneidet die Haut wie ein Messer und raubt ihm den Atem. Jeder Teil von ihm schreit danach, rauszukommen: "Du musst deinen Geist dazu bringen, wirklich Frieden mit dem Schmerz zu schließen, den Schmerz zu akzeptieren. Geh ins Wasser und lade das kalte Wasser wirklich ein, in dich hineinzusinken." Es ist alles eine Frage des Geistes, betont Lukas: "Es ist ein Gedankenspiel - du musst deinen Geist dazu bringen, deine größten Grenzen zu überwinden."

"Nur wenn man langsamer wird, kann man die schönen Dinge im Detail betrachten."

Das Gefühl nach jedem Schwimmen? Unschlagbar. "Beim ersten Mal hat es mir einen solchen Freudenrausch beschert, dass es einfach war, diese Reise fortzusetzen - man wird leicht süchtig nach dem Gefühl", erklärt Lukas, "es gibt dir einfach das Gefühl, dass du alles erreichen kannst." Positiver Stress auf den Körper ist nach Lukas' Meinung gut für dich - ein Mittel, um den Kopf frei zu bekommen, negative Gedanken zu bekämpfen und nach einer stressigen Woche zu entspannen: "Du brauchst diese Momente, in denen du entweder extrem entspannst oder extrem Sport treibst oder extrem tanzt ud Party machst... um den Stress irgendwie zu kompensieren." Für Lukas hat das Leben in Berlin ihm geholfen, das Gleichgewicht zu finden. Und mit der wachsenden Popularität des Eisschwimmens unter den Berlinern, setzt sich vielleicht dieses Verlangen nach einem langsameren, ausgeglicheneren Lebensstil durch.

In der Serie Rider Stories untersuchen wir Perspektiven zum Leben und Arbeiten in Städten und darüber hinaus mit den Augen unserer Fahrer.

Finde den nächstgelegenen VanMoof Brand Store, Service Hub oder eine zertifizierte Werkstatt und mache noch heute eine Testfahrt mit dem VanMoof S3 & X3.

Das Rad kaufen.