Hmm, wir können nicht finden, was du suchst...

Gib nicht auf! Überprüfe die Schreibweise oder versuche etwas weniger Spezifisches.

Suche
Rider Stories

Rider Stories: Inés – Perspektiven auf eine Stadt

Inés Laubers Faszination für Essen, nicht nur als essentielles Nahrungsmittel, sondern auch als Designmaterial und Werkzeug zum Geschichtenerzählen, hat eine neue Seite ihrer Heimatstadt Berlin zutage gefördert. Die Vergangenheit der Stadt unterscheidet ihre Kultur von der anderer europäischer Großstädte, da sie ihre Grenzen nach dem Fall der Mauer erst vor relativ kurzer Zeit geöffnet hat. Das macht sie für Inés zum perfekten Ort, um einzigartige kulinarische Erlebnisse zu kreieren, die ihre Gäste mit der universellen Sprache des Essens verbinden.

"Ich habe vor fünf bis sechs Jahren angefangen, mich mit dem Thema Wild Food und Foraging zu beschäftigen", erinnert sich Inés, "damals war ich auf der Suche nach einem verlorenen Geschmack - wie einem verlorenen Geschmack, der bitter ist. Und den habe ich mit den vielen Wildkräutern gefunden." Ausgehend von ihrem eigenen Kiez hat sich Inés' Auge nach und nach darin geschult, verschiedene Pflanzen zu identifizieren und zu erkennen, wo bestimmte Sorten wachsen: "Berlin ist ein ganzer Salat - aber man will natürlich nicht einfach überall pflücken", schmunzelt Inés.

Futtersuche ist ein Mittel, um sich wieder mit der Natur und den Jahreszeiten zu verbinden. Und obwohl es paradox erscheinen mag, ist die Suche nach wildem Essen inmitten eines Betondschungels vielleicht am lohnendsten. In den meisten Großstädten bedeuten unsere endlos aufgefüllten Supermarktregale und die Kultur des sofortigen Mitnehmens, dass das Essen innerhalb von Minuten vor deiner Haustür stehen kann. Das Erforschen von wildem Essen in einer urbanen Umgebung, glaubt Inés, "verbindet uns wieder mit dem Boden. Boden soll schmutzig sein, aber er ist eigentlich die Essenz des Lebens." Wie die leeren Supermarktregale während der COVID-19 Pandemie viele von uns daran erinnert haben, ist die Wiederherstellung eines Bewusstseins für die Prozesse hinter unserer Lebensmittelproduktion der Schlüssel, wenn es darum geht, nachhaltigere Städte der Zukunft zu bauen.

Berlin ist wahrscheinlich nicht der erste Ort, der einen in den Sinn kommt, wenn man an Nahrungssuche denkt. Aber Inés hat in der Stadt eine wachsende Gemeinschaft von Wildsammlern gefunden, die seitdem ein geschätzter Aspekt ihrer Aktivität geworden ist: "Es ist der Austausch und die Gemeinschaft dieser Menschen, die wertvoll ist." Inés sieht Berlin als "eine Stadt in Bewegung" und führt ihre Vielseitigkeit auf Berlins Geschichte als Ort des Konflikts und der Teilung während des Krieges zurück: "Ich sehe Berlin wie einen Wald, der wächst... weil wir die Möglichkeit hatten, vor etwa 30 Jahren neu anzufangen, als die Mauer fiel und uns eine leere Leinwand hinterließ." Wie die Setzlinge in einem Wald zu hoch aufragenden Eichen werden, so bereichern die sich ständig verändernden und diversifizierenden Menschen und die Kultur der Stadt das Leben in Berlin für seine Bewohner. Diese Vielfalt zeigt sich am deutlichsten in den vielen Küchen, die in Berlin angeboten werden.

"Ich sehe Berlin wie einen Wald wachsen... weil wir vor 30 Jahren die Möglichkeit hatten, ganz neu anzufangen, als die Mauer fiel und uns eine leere Leinwand hinterlassen hat."

Während ihres Studiums des Produktdesigns an der Universität entdeckte Inés eine neue Art, Essen zu erleben - als Designmaterial: "Ich habe viele verschiedene Werkstätten besucht, und ich liebte es, mit all diesen Materialien zu arbeiten und sie zu erforschen, von Holz bis Metall. Aber ich bin wirklich beim Essen hängen geblieben." Heute entwirft Inés Installationen und Events mit dem Fokus auf Essen, darunter Pop-up-Restaurants und Bars, Workshops, Performances und Guerilla-Aktionen. Inés nutzt Essen sowohl als Designmaterial als auch als Werkzeug zum Geschichtenerzählen und hat eine neu entdeckte Wertschätzung für die Fähigkeit von Essen, "das volle Potenzial einer Geschichte zu entfalten" und bedeutungsvolle Verbindungen zwischen Menschen herzustellen. "Ich liebe die Tatsache, dass Essen ein Material ist, das buchstäblich in dir bleibt und du es mit dir nimmst, es wird Teil deines Körpers in dem Moment, in dem eine Person es isst", erklärt Inés. Das macht ein Essenserlebnis sehr persönlich und sogar emotional: "Es spricht dich tatsächlich auf so vielen Ebenen an, weil alle deine fünf Sinne involviert sind und die Kunst und das Essen zusammengebracht werden."

Essen ist aus Inés' Sicht ein verbindendes Werkzeug, "vor allem, weil es ein verbindendes Material ist. Jeder versteht Essen." Aber es ist auch ein Mittel, mit dem wir anfangen können, verschiedene Kulturen zu verstehen: "Man könnte sagen, es ist eine international gesprochene Sprache." Inés Ziel, wann immer sie ein kulinarisches Erlebnis gestaltet? Etwas Unvergessliches zu kreieren: "Das Beste, was ein Gast zu mir sagen kann, ist: 'Das ist der Moment, der mir für den Rest meines Lebens in Erinnerung bleibt.'"

In der Serie Rider Stories erkunden wir Perspektiven zum Leben und Arbeiten in der Stadt und darüber hinaus durch die Augen unserer Rider.

Finde den nächstgelegenen VanMoof Brand Store, Service Hub oder eine zertifizierte Werkstatt und mache noch heute eine Testfahrt mit dem VanMoof S3 & X3.

Das Rad kaufen.