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Rider Stories

Rider Stories: Amanda – Perspektiven auf eine Stadt

Lokale Pâtissiers davon zu überzeugen, dass Donuts alles andere als fettiges Fast Food sind, war alles andere als einfach. Nach sieben Jahren harter Arbeit in der kulinarischen Welthauptstadt gelang es der gelernten Konditorin und Vanmooferin Amanda Bankert, die Stadt eines besseren zu belehren.

Amanda wuchs in Washington D.C. auf, erhielt ihren Abschluss allerdings an der Cordon Bleu in Paris. Nachdem sie anschließend zehn Jahre lang als Konditorin in Dublin gearbeitet hatte, zog es Amanda wieder zurück nach Paris. Schon sehr bald spürte sie, dass sie für den Rest ihres Lebens dort zuhause sein würde. Ein paar Jahre später war die Donut-Bäckerei Boneshaker geboren. Im Herzen von Paris, in der Rue d'Aboukir, war Boneshaker vor sieben Jahren einer der ersten Donut-Läden in Paris, erinnert sich Amanda. Sie haben wirklich klein angefangen: "Es ist unser erster Laden gewesen. Ganz am Anfang hatte ich eine einzige Fritteuse, die ich mir für zehn Dollar bei einem Straßenverkauf in meiner Nachbarschaft gekauft hatte. Ich frittierte ein paar Donuts, um herauszufinden ob Coffee Shops in der Gegend sie überhaupt verkaufen würden. Wir hatten dadurch tatsächlich ein paar Kunden - die Auslieferungen der Donuts machte ich mit meinem Fahrrad."

"Ein 'Boneshaker' ist eigentlich ein Fahrrad", erklärt sie. "Sie wurden in Frankreich erfunden und später in die Vereinigten Staaten importiert, wo Amerikaner sie dann als Boneshaker tauften. Der Begriff kommt von den hölzernen Rahmen, die beim Fahren über Kopfsteinpflaster alle Knochen durchrüttelten”.

Wie konnte Amanda die Pariser Gourmets letztendlich von ihrer Donut-Finesse überzeugen? "Es brauchte in der Tat ein wenig Arbeit bei den Franzosen. Ich glaube in ihren Augen sind Donuts das Sinnbild der schlimmsten amerikanischen Esskultur", sagt Amanda, "Wir haben versucht den Leuten zu erklären, dass wir im Prinzip wie eine Boulangerie sind: wir fangen früh morgens an, wir machen unseren Teig selbst, genauso wie alle Glasuren." Und wie in der traditionellen Patisserie, arbeiten auch sie saisonal: "Wenn gerade Rhabarberzeit ist, hole ich etwas davon um die Ecke und es gibt Rhabarber-Donuts." Amandas Gebäck wird also nicht über den großen Teich transportiert. Boneshakers Donuts vereinen französische mit amerikanischer Kultur: "Ich habe in Frankreich gelernt, wir kommen aus Frankreich und deswegen sind meine Donuts eher eine Hommage an Frankreich, als einfach nur amerikanische Donuts."

Die Donuts von Boneshaker sind eine Symbiose aus Amandas französischem Pâtisserie-Handwerk und traditioneller, amerikanischer Donut-Herstellung. Aber nicht nur das macht die süßen Leckereien einzigartig. Auch wenn Amanda es nicht an die große Glocke hängt, ist mittlerweile alles, was über die Boneshaker-Theke gereicht wird, vegan. Warum sie lieber kein großes Ding daraus macht, dass sie ihre Rezepte komplett auf vegan umgestellt hat? Sie möchte, dass ihre veganen Rezepte sich nicht von den nicht-veganen Donuts unterscheiden lassen, die sie vorher angeboten hat: "Ich möchte auf eine subversive Art zeigen, dass pflanzenbasierte Ernährung ganz genauso lecker und cremig sein kann."

Es ist nicht nur die Kunst des Backens, die Amandas amerikanische Wurzeln mit ihrem französischen Leben vereint. "Ein 'Boneshaker' ist eigentlich ein Fahrrad", erklärt sie. "Sie wurden in Frankreich erfunden und später in die Vereinigten Staaten importiert, wo Amerikaner sie dann als Boneshaker tauften. Der Begriff kommt von den hölzernen Rahmen, die beim Fahren über Kopfsteinpflaster alle Knochen durchrüttelten”. Mit dem Fahrrad durch Paris zu fahren, ist während der Pandemie auf einmal deutlich einfacher geworden – mehr Platz für Fahrräder auf den Straßen, hieß gleichzeitig weniger Boneshaker-Abschnitte für Radfahrer:innen wie Amanda. "Meinem Fahrstil nach zu urteilen, bin ich definitiv eine Sonntagsfahrerin", lacht Amanda, "ich liebe es, die Atmosphäre aufzusaugen, mir Zeit zu nehmen und die Fahrt zu genießen."

Amandas Wahlheimat Paris ist ihre ständige Inspirationsquelle: "Wenn ich aus der Metro steige und beispielsweise ein Gebäude in ein besonderes Licht getaucht ist – selbst nach all der Zeit – ich finde diesen Anblick atemberaubend." Was wenn man Paris in einen von Amandas Donuts verwandeln könnte? "Wenn Paris ein Donut wäre, wäre er wahrscheinlich in etwa wie unser Zitronen-Kokos-Donuts", antwortet Amanda entschlossen: "Hier herrschen wirklich tolle, nachbarschaftliche Vibes. Ich würde sagen, harte Schale, aber ein super süßer und leckerer Kern." Klingt nach einer süßen Leckerei, bei der wir an der Boneshaker-Theke auf keinen Fall Nein sagen würden.

In der Serie Rider Stories erkunden wir Perspektiven auf das Leben und die Arbeit in Städten, durch die Augen unserer Rider.

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